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Standpunkt der Bürgervereinigung

Seit Generationen kämpft die Holweider Bürgerschaft für eine Entlastung des Verkehrs auf der Bergisch Gladbacher Straße und für den Bau einer Umgehungsstraße, der EL 286n. Leider bisher ohne Erfolg. Unterschiedliche Gruppen haben jeden Planungsvorschlag verhindert, obwohl diese Umgehungsstraße für Holweide und seine positive Entwicklung unverzichtbar ist.

Seit Jahren ist das alltägliche Verkehrschaos in Holweide mit rund 40.000 Fahrzeugen pro Tag weit über die Ortsgrenzen bekannt, ohne daß grundlegende, verkehrslenkend-greifende Maßnahmen zur Beseitigung dieser Situation von der Verwaltung oder der Politik getroffen worden wären.

„Kleine“ Lösungen haben dem Ortsteil mehr Unfrieden und innerörtliche Spannungen, als echte Hilfe in der Not gebracht.

Die Situation im Stadtteil Holweide ist geprägt vom Verkehrsmoloch. Die Bergisch-Gladbacher-Straße teilt Holweide in zwei Teile und verhindert eine Stadtteilstruktur, die von einem Ortskern aus den Stadtteil entwickeln lässt. Die Nutzung der schmalen Fuß- und falsch angelegten Radwege ist teilweise lebensgefährlich. Es fehlen Fußgängerzonen und Platzstrukturen als zentrale Treffpunkte für Bürger sowie ein vernünftiger Marktplatz.

Rückblickend ist festzustellen, dass die Verkehrspolitik der letzten 40 Jahre für Holweide gescheitert ist.

Vorausschauend begrüßen wir außerordentlich die politische Initiative zur Durchführung einer Machbarkeitsstudie für die Trassenführung einer möglichen Umgehungs- und Entlastungsstraße für Holweide, die Erstellung eines neuen zeitgemäßen Verkehrskonzeptes Holweide und die Bemühungen an einer gemeinsamen Lösung durch die Einbeziehung der Stadt Bergisch Gladbach.

Deutschland besitzt zur Zeit 42 Millionen PKW´s, die Anzahl der LKW´s soll sich innerhalb kürzester Zeit verdoppeln, deshalb fordert die Holweider Bürgerschaft:

 

-        dass die Verkehrsprobleme in Holweide endlich konstruktiv angegangen, Lösungen gefunden und

         konsequent umgesetzt werden.

-        dass unserem Stadtteil erste Planungspriorität eingeräumt wird

-        dass Ergebnis der Machbarkeitsstudie soll zeitnah vorliegen und eine Trasse der EL 286n festlegen.

-        diese Trassenführung für die Umgehungs- und Entlastungsstraße für Holweide soll umgehend in den

         Landesstraßenbedarfsplan aufgenommen und damit die Realisierung vorangetrieben werden.

 

Günter Kühler

Bürgervereinigung Köln-Holweide e.V.

Leserbrief zu EL 286n

Zu dem von der Bürgervereinigung Holweide ...

angeschnitnen Thema  im Leserbrief ... möchte ich

noch Einfügen: Es gab zu der im Leserbrief erwähn-

ten Machbarkeitstudie sowohl in Bergisch Gladbach

als auch in Köln in Ratssitzungen Abstimmungen der

Ratsmitglieder. Ich habe beide Ratssitzungen besucht.

Interessant war, dass in Bergisch Gladbach die SPD

ihre starre Kontra-Einstellung zür EL 286n aufgab

und für die Machbarkeitsstudie stimmte. Ganz

(inders die SPD im Kölner Rat. Sowohl Herr Jangen

 als auch Herr Rüther sprachen sich vehement_

gegen die Ersatzstraße ans, ließen anklingen, dass

bei Änderung der Mehrheitsverhältnisse im Rat

sowieso nichts Zu machen sei und stimmten gegen

die Machbarkeitsstudie.

 

Marga Haas