Neujahresempfang 2007
Ansprache für den Neujahrsempfang
am Sonntag, den 7. Januar 2007 um 11.00 Uhr
in der Schützenhalle
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
meine sehr geehrten Damen und Herren,
Nimm teil, nehme Anteil, ja sei ein Teil des großen Ganzen, das gilt eben nicht nur für unsere Kirchengemeinden, sondern dies gilt auch für die Teilnahme und für das sich Einbringen in das soziale, wirtschaftliche, kulturelle, politische und gesellschaftliche Leben unseres Ortsteils.
Diese Teilnahme, die man heute bürgerschaftliches Engagement nennt, ist so alt wie das Christentum, was der römische Philosoph Seneka beweist, der im ersten Jahrhundert nach Christi schon geschrieben hat und ich zitiere: ?Wir sind zur Gemeinschaft geboren; unsere gesellschaftlichen Bindungen gleichen einem steinernen Gewölbe, das einstürzen würde, wenn seine einzelnen Steine sich nicht gegenseitig entgegenwirkten und es eben dadurch zusammen hielten.?
Sie, meine sehr verehrten Damen und Herren, nehmen heute ebenfalls teil, Sie nehmen teil an diesem Neujahrsempfang und bringen damit Ihre Verbundenheit zu Holweide zum Ausdruck. Hierüber freue ich mich und hierfür bin ich jeder Einzelnen und jedem Einzelnen von Ihnen dankbar.
Deshalb heiße ich Sie alle miteinander sehr herzlich willkommen.
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Ich grüße die Vertreterinnen und Vertreter unserer vielen Holweider Vereine, insbesondere die, die sich in der Plattform Holweider Vereine zusammengefunden haben, sowie Organisationen und Institutionen, die alle zusammen dazu beitragen, dass es sich in Holweide nach wie vor gut leben und arbeiten lässt, aber eben nicht nur gut, sondern auch sicher leben und deshalb gilt ein besonderer Gruß den Vertretern der Feuerwehr, den Holweider Unternehmen und der Polizei.
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meine sehr verehrten Damen und Herren,
das neue Jahr ist gerade mal sechs Tage alt und deshalb ist es nicht nur üblich, sondern auch richtig und wichtig, noch einmal den Blick zurück zu richten auf das Jahr 2006, ein in mancherlei Hinsicht spannendes und zukunftsweisendes Jahr.
Ein besonderes Datum im Jahre 2005 war, dass die Bürgervereinigung auf 85 Jahre ? nämlich seit 1921 ? zurückblicken konnte. Wir haben keine Jubiläumsveranstaltung initiiert, weil wir der Meinung sind, dass wir nur alle 25 Jahre feiern sollten, was wiederum beweist, dass wir alle positiv in die Zukunft ? auf das Erreichen des 100 jährigen Bestehens blicken.
4 Kirche und Karneval liegt in Köln dicht beieinander, deswegen fällt es mir leicht, noch in der ?Nach?-Weihnachtszeit das Thema Karneval anzusprechen. Ein wichtiges Datum vornweg: am kommenden Dienstag ist der Anmeldetermin für den kommenden Veedelszoch. Zu diesem Termin sind Einladungen an alle bekannten Karnevalsgruppen versandt worden. Zu diesem Termin wird sich verbindlich angemeldet. Ich hoffe im Namen vom Festausschuss Hollwigger Veedelszoch, dass eine große Beteiligung, eine große Anzahl von Hollwigger Jecke sich beim Veedelszoch zusammenfinden. Der Veedelszoch ist die größte Veranstaltung von Holweidern ? und das schon seit Jahrzehnten ! ? Tun wir alles, damit dieses Gesicht von Holweide weiterhin positiv nach Köln ausstrahlt, nicht umsonst ist Holweide im Kölschen Karnevalsmuseum aufgeführt.
5.Unsere Nachbarschaftshilfe ? vielen als ?Holweider Klüngel? bekannt, wird von einem großen Personenkreis regelmäßig kontaktiert. Immer mehr Leute sind bereit, nicht nur zu nehmen, sondern auch zu geben ? und das ist eine unabdingbare Voraussetzung für diese ?Abteilung? der Bürgervereinigung. Ich möchte es noch einmal ganz deutlich sagen: JEDER kann mitmachen, aber JEDER muss auch etwas einbringen ? nur nehmen, das ist nicht drin ? und sagen Sie nicht: ?Ich weiß nicht was ich denn da einbringen soll?: auf einen Kanarienvogel mal zwei Wochen aufpassen, kann ja wohl jeder..
Erkundigen Sie sich einmal und lernen auch Sie diese höchst soziale Einrichtung kennen.
6.Toscana, Russland, Gardasee, Italien, Deutschland in Nord und Süd, in Ost und West ? das sind Ziele von Ihnen ? liebe Vereinsmitglieder. Der Gedanke einer Kooperation mit dem Betriebsrat der Post AG hat sich ? so glaube ich sagen zu können ? als richtig erwiesen. Wir sind besonders froh über die Tatsache, dass diese Reiseveranstaltungen gemeinnützig sind, das heißt, es darf kein Überschuss seitens des Veranstalters gemacht werden, und das wirkt sich, wie sie sich vorstellen können positiv auf die angeboten Preise aus.
Das Verfahren ist immer so, dass quasi in der ersten ?Abteilung? rundgefragt wird, ob überhaupt Interesse an dieser oder jener Reise besteht ? wenn sich dann zu wenig melden, nun, dann wird die geplante Reise wegen Beteiligungsmangel nicht durchgeführt, bleiben doch immer noch genug andere übrig.
Alle, die bis jetzt eine Reise mitgemacht haben sind vollends begeistert ! ? Ist ja auch klar: Man trifft dann sogar kurz hinter der Wolga noch auf Holweider !!
Jetzt haben wir wieder eine Anfrage laufen: Es handelt sich um die Reise nach Norwegen: Also, wer ERNSTHAFT daran interessiert ist, der soll bitte Bescheid sagen!!
Reisen
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Senioren
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Kommen wir wieder nach Holweide zurück: zu unserer Geschäftsstelle. Können Sie sich noch an die Eröffnung erinnern? Wissen Sie noch, was damals gesagt wurde? Allen Unkenrufen zum Trotz ist schon über ein Jahr Woche für Woche unsere Geschäftsstelle geöffnet. Und wenn Sie auch mal vorkommen würden, dann werden Sie erfahren, dass immer wieder Mitglieder, Nichtmitglieder, Kinder ihre Anliegen vortragen. Hier hat mal schnell was geregelt: Sei es, dass man seine neue Adresse bekannt gibt, sich über Hundehaufen beklagt oder ob man Informationen über Kindergärten, dem Oberiddelsfeld, Adressen von städtischen oder nichtstädtischen Einrichtungen erfragen möchte, eben alles, was man so auf einer Geschäftsstelle macht. Der Gedanke, nicht nur die Bürgervereinigung zu präsentieren, sondern auch die in der Plattform Holweider Vereine zusammengeschlossenen Vereine, hat sich als richtig erwiesen.
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Nun komme ich zu einer ganz wichtigen Einrichtung der Bürgervereinigung; es ist der Arbeitskreis ?Unser Veedel?. Ich glaube, dass kein Arbeitskreis so fest und ursprünglich mit den Aufgaben einer Bürgervereinigung verwurzelt ist, wie gerade dieser Arbeitskreis. ? Er kümmert sich um die ? ja wie heißt es in unserer Satzung: um die Wohn- und Lebensqualität in Holweide. Darunter können Sie fast alles verstehen. Ich versichere Ihnen, dass wir diese satzungsgemäße Aufgabe besonders ernst nehmen ? denn es geht um Sie, um unsere Mitglieder, um unser Holweide.
Was wir so alles machen, und was wir -politisch neutral- gemacht haben, konnten Sie in den letzten und in den zur Zeit aktuellen Vereinsnachrichten nachlesen.. Ich glaube ebenfalls, dass wir mit der Veröffentlichung unserer Tätigkeiten richtig liegen ? Aktionen im ?stillen Kämmerlein? - das machen andere schon genug. Wir möchten, dass Sie informiert sind !
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Kinder und Jugendliche: unser Nachwuchs unsere Zukunft ? auch schon heute !
Gewiss, die Bürgervereinigung, ist nicht gerade das Sammelbecken für Kinder und Jugendliche, dass muss auch nicht sein, es genügt völlig, wenn wir ? übrigens wieder satzungsgemäß ? Kinder und Jugendliche fördern! Fördern wird allzu oft mit Geldgeben verwechselt ? das ist uns zu seelenlos. Wir, das heißt die Bürgervereinigung, haben uns vorgenommen, eine Art Basisorganisation für die Personen, Einrichtungen zu sein, die sich konkret mit Tätigkeiten für Kinder und Jugendliche einbringen.
Erfreut kann ich Ihnen berichten, dass maßgebliche Einrichtungen in Holweide für Kinder und Jugendliche sich entschlossen haben, auf unserer Basis, dass heißt mit den Vorteilen, die die Bürgervereinigung mit ihren bescheidenen Möglichkeiten, wie Schaukasten, das Bürgertelefon, die Vereinsnachrichten, das Internet usw., bieten ? eben auf dieser Basis miteinander, füreinander, keinesfalls aber gegeneinander arbeiten möchten. Terminabstimmung, gemeinsam eine Speerspitze für unsere Kinder und Jugendliche zu bilden, ist das wesentliche Ziel dieser Kooperation, die in diesen Tagen ihre Arbeit aufnehmen wird.
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Das Jahr 2006 ist zu Ende gegangen ? wir alle haben erfahren müssen, dass Weiterentwicklung nicht ohne Verzicht, in jedem Neuanfang aber auch ein Ende liegen kann.
Zu Ende gegangen ist eine Aera, die seit 1962 bestand. ------ St, Anno.
Am 30.12. vergangenen Jahres wurde die zweite Kath.Kirche in Holweide ?profaniert? das heißt ?dem gewöhnlichen Gebrauch? übergeben. Viele Holweider haben in vergangenen vier Jahrzehnten eine Beziehung zu St.Anno aufgebaut. Auch solche, von denen kein lautes Wehklagen zu hören war. Taufe, Kommunion, Hochzeit ? Eckpunkte eines christlichen, katholischen Lebens, ohne das man Gemeindemitglied von St. Anno geworden, oder geblieben ist.
Vielleicht sind es gerade die Stillen, die sich darüber bewusst waren und sind, nicht nur eine Heimat in St. Anno gefunden, sondern in der ganzen Kirche beheimatet zu sein. Ihnen wird es leicht fallen unsere neue/alte Kirche St.Mariä Himmelfahrt zu finden.
Neuanfang aber nicht nur in St.Maria Himmelfahrt, sondern auch in St.Anno: Es geht weiter: Meine Aufgabe ist es nicht darüber zu berichten, aber da können Sie ganz getrost sein: Pfarrer Fasel wird alle Informationen die neue Kapelle, das Seniorenwohnheim und das Pflegeheim betreffend rechtzeitig veröffentlichen.
Für die Bürgervereinigung möchte ich jedoch bemerken, dass wir es waren, die den Boden für die Errichtung eines Alten- und Pflegeheims bereitet haben. Den Bedarf zu wecken, den Bedarf amtlich anerkennen zu lassen, die Dinge voranzutreiben ? das ist über 20 Jahre lang, also mindestens eine Generation im Bewusstsein der Holweider gehalten worden. Deswegen sind wir gemeinsam mit dem Investor, gemeinsam mit dem künftigen Betreiber froh, das dieses seit langen geforderte Projekt vom Kirchenvorstand St.Mariä Himmelfahrt umgesetzt worden ist. Wie gesagt: Es geht weiter in St.Anno !!
Vom Alten und Pflegeheim nehme ich Sie jetzt thematisch mit zu unserer ?Seniorengemeinschaft?. Rückblickend auf das Jahr 2006 ist festzustellen, das gerade unsere Gemeinschaft erstens eine Große und zweitens eine sehr aktive ist. Kein Fest ohne unsere Senioren, keine Fahrt ohne unsere Senioren, selbst das Atrium im Jugendheim, was mit Pflanzen und ?Wildkräutern? ? Unkraut darf man ja nicht mehr sagen ? zugewachsen war, haben unsere Senioren in mühsamer Gartenarbeit sauber gamacht ? also nix mit Kaffetrinken ? bei uns geht die Post ab?und dabei fällt mir wieder unser Arbeitskreis Reisen ein!!
Und dann dieses Gedächtnistraining ? es wird ein Kurs angeboten, meine Damen und Herren, das heißt eine zeitlich begrenzte Fortbildung zur eigenen Gedächtnisentwicklung oder Erhaltung ? keine lebenslange Begleitung in Sachen Vergesslichkeit! Geben Sie den andern auch eine Chance
Andererseits ? wenn ich so mal an mich denke ? so eine Begleitung wäre ja nicht schlecht, kann man gut gebrauchen ?das Gelernte ? aber was mach ich denn, wenn ich das Gelernte wieder vergessen hab?? ? Sie sehen, es ist ein Teufelkreis! ? In jedem Fall ist es aber immer gut zur Seniorengemeinschaft dazu zu gehören, die Chancen als Mitglied an so einem Kurs teilzunehmen, sind ungleich größer als für Nichtmitglieder ? ich glaube, in unserem Kreis kann man das mal sagen.
Haben Sie schon mal von der Rente mit 67 gehört? Ja?
Meine Damen und Herren,
Ich habe soeben beschlossen; ?Ich will nicht ins Altersheim !?
Wenn ich einmal in später Zukunft alt und klapprig bin, werde ich bestimmt nicht ins Altersheim gehen, sondern auf ein Kreuzfahrtschiff. Die Gründe dafür hat mir unsere Gesundheitsministerin Ulla Schmidt geliefert:
?Die durchschnittlichen Kosten für ein Altersheim betragen 200 EURO pro Tag.?
Ich habe eine Reservierung für das Kreuzfahrtschiff ?AIDA? gebucht und muss für eine Langzeitreise als Rentner oder als Rentnerin 135 EURO pro Tag zahlen (kein Witz !!!).
Nach Adam Riese bleiben mir dann noch 65 EURO pro Tag übrig.
Ich habe mindestens 10 freie Mahlzeiten, wenn ich in eines der Bordrestaurants wackele oder mir das Essen vom Room Service auf das Zimmer, also in die Kabine, bringen lasse.
Die ?AIDA? hat drei Swimmingpools, einen Fitnessraum, freie Benutzung von Waschmaschine und Trockner und sogar jeden Abend Shows.
Es gibt auf dem Schiff kostenlos Zahnpasta, Rasierer, Seife und Shampoo.
Das Personal behandelt mich wie einen Kunden, nicht wie einen Patienten.
Für 15 EURO Trinkgeld pro Tag lesen mir die Stewards jeden Wunsch von den Augen ab.
Alle 8 ? 14 Tage lerne ich neue Leute kennen
Fernseher defekt ? Glühbirne defekt ? Die Bettmatratze ist zu hart oder zu weich ? Kein Problem, das Personal wechselt es kostenlos und bedankt sich für mein Verständnis.
Frische Bettwäsche und Handtücher jeden Tag sind selbstverständlich und ich muss nicht einmal danach fragen.
Wenn ich im Altersheim falle und mir eine Rippe breche, dann komme ich ins Krankenhaus und muss gemäß der neuen Krankenkassenreform täglich dick draufzahlen.
Auf der ?AIDA? bekomme ich für den Rest der Reise eine Suite und werde vom Bordarzt kostenlos behandelt.
Ich habe noch von keinem Fall gehört, bei dem zahlende Passagiere eines Kreuzfahrtschiffes vom Personal bedrängt oder gar misshandelt worden wären.
Auf Pflegeheime trifft das nicht im gleichen Umfang zu.
Und nun das Beste:
Mit der ?AIDA? kann ich nach Südamerika, Afrika, Australien, Japan, Asien..., wohin auch immer. Darum sucht mich künftig nicht im Altersheim, sondern ?just on tour with ship?.
Auf der ?AIDA? spare ich jeden Tag 50 EURO und muss nicht einmal mehr für meine Beerdigung ansparen. Mein letzter Wunsch ist dann nur, werft mich einfach über die Reeling. Das ist nämlich auch kostenlos.
PS: Falls der eine oder der andere schlaue Rechner bzw. die eine oder andere schlaue
Rechnerin mit von der Partie sind, besetzen wir einfach den ganzen Kutter.
Eine kurze Vorschau auf die nächsten drei Monate:
Am Dienstag Etwas NEUES:, musikalischer Nachmittag, mit Karl Graf Beginn 15:00 Uhr ? alle drei Monate ? es ist die erste Veranstaltung hoffe auf gute Resonanz
Am Mittwoch: Anmeldung zum Veedelszoch ? Karnevalssonntag ist am 18.02.
Der Zoch geht nicht über die Grunerstraße ? Gerhart Hauptmann Str. !! sondern ab Wasserwerkstraße die Piccoloministr. geradeaus bis Scheidemannstraße und biegt dort wie gewohnt ab.
Zur Finanzierung bieten wir wieder einen ZochOrden an - dieses Jahr ist er für nur 10 Euro zu erwerben ? also ein durchaus ziviler Preis, wie wir meinen.
Der wöchentliche Kreativkreis
Regelmäßige Spielenachmittage
Anmeldungen sind erforderlich für die Führung durch das Radio-Museum in Dellbrück 5.2.
Anmeldung ist ebenfalls erforderlich für die Besichtigung des Tagebaus von RWE 20.3.
Im März eine Wanderung durch Holweide mit Erläuterungen für Neu-Hinzugezogene aber auch für junge Ehepaare mit Kinderwagen
Aber Sie haben ja alle die Vereinsnachrichten bekommen ? sie gelten jeweils für drei Monate.
Wer Internet hat, kann sich alle Daten herunterladen, oder sich schnell mal informieren. Unsere Adresse www.holweide-bv.de
Meine Damen und Herren, liebe Mitglieder,
ich komme nun zum Schluß:
Von König Wilhelm I., der auch zu recht Bürgerkönig genannt wurde, stammt der Satz ?Turner, Sänger und Schützen sind des Landes Stützen?. So hat man seinerzeit Gemeinsinn definiert. Heute, 175 Jahre später, nennt man dasselbe Bürgerschaftliches Engagement.
Kein Staat, sei es eine Monarchie oder eine Republik -- und keine Kommune, sei es eine Stadt oder eine Gemeinde, kann ohne diesen Gemeinschaftsgeist und ohne ehrenamtliche Betätigung leben, aber umgekehrt prägen diese Eigenschaften eben auch das soziale Klima und tragen mit dazu bei, dass sich der Einzelne wohl und geborgen fühlt. Deshalb bitte ich Sie, nehmen Sie teil, machen Sie mit, machen Sie mit, mit Mut und Menschlichkeit für Holweide.
In diesem Sinne wünschen ich Ihnen ein friedvolles Jahr 2007 und unserem Holweide
Ihr Günter Kühler
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