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Besichtigung 2008 Ausgrabungen unter dem Dom



Wanderung "A 1" in Holweide

Eine (von vielen möglichen) Wanderungen durch Holweide

1999

Wanderweg “A 1” durch HolweideÓ

Ca 6 km, 2 Stunden

Start an der Kirche St.Mariä Himmelfahrt, (es wird auf den Kirchenführer verwiesen, der etwa im September 1999 vom Kirchbauverein herausgegeben wird),

Die Kirche befindet sich im Moment in einer Bauphase, weil umfangreiche Renovierungsarbeiten vorgenommen werden – die Arbeiten dauern bis etwa Ende Oktober diesen Jahres. Die Marienkapelle (Seiteneingang) ist jedoch auch während der lfd. Arbeiten geöffnet. Hier befindet sich ein Bild von der “immerwährenden Hilfe”; dieses Bild aus dem vorigen Jahrhundert wurde vor zwei Jahren willkürlich zerstört (zerkratzt). Um es vor Vandalismus zu schützen, hat der Kreis Selbständiger Handwerken Holweide (KSH) einen  sichtbaren Schutz angebracht.

Wir gehen dann der Maria-Himmelfahrt-Str. nach bis über die Straßenbahngleise.

Gleich hinter den Schienen links befindet sich die Gaststätte “Neumann”, früher war hier mal ein Musikgeschäft – ob deswegen immer noch dezente Musik beim Besuch der Gaststätte zu hören ist?

Auf der rechten Seite sehen wir das Schützenheim mit Schießstand, Sektbar, Theke und Tischen, die zum Verweilen einladen, wenn ein Fest angesagt ist. Es ist Eigentum der

St. Sebastianus-Schützenbruderschaft von Holweide.

Wir biegen nach rechts auf die Isenburger Straße und  sehen links über dem Bach die große Burgwiese. Da tummeln sich die Kälber, “evangelische und katholische Kühe” wie zuweilen schon mal braune und schwarz gezeichnete Kühe benannt werden (die Schwarzen sind die Katholischen). Wir sind außerdem ungefähr an der Stelle, wo früher über den Bach gesprungen wurde, anläßlich der Kirmes. Es hieß: “Wer noch nicht im Bach gelegen hat, ist kein echter Holweider”. Auf der anderen Seite der Burgwiese sehen wir die großen Bäume, die auf der  Rückseite des alten Holweider Friedhofs stehen.

Der Bach – “die Strunde” fließt durch die alten Ortsteile Schweinheim und Wichheim. An diesem Bach lagen früher zwischen Bergisch-Gladbach und Mülheim 48 Mühlen, die von der verhältnismäßig starken Strömung ertragreich angetrieben wurden.

Nachdem die Straße für den öffentlichen Verkehr geschlossen wurde, verwildert sie zunehmend rechts und links an den Seiten. Die Bürgervereinigung kümmert sich hin und wieder darum, daß der Wildwuchs beschnitten wird.

Etwa 50 Meter weiter, auf der linken Seite, am Ende der Burgwiese – oder am Anfang des Waldes -  sehen wir ein kleines Wehr aus Beton, wo das Wasser in den Burggraben rings um die Isenburg fließen kann.

Wir wandern bis zum Drängelgitter und sehen auf der linken Seite eine kleine Brücke die “kriegsmäßig” vergittert und gesperrt ist. Über diese kleine Brücke ging früher der ganze Schützenzug anläßlich des Schützenfestes um auf den dahinterliegenden Schützenplatz mit Schießstand einzubiegen. Auch wir biegen hier links ab, überqueren aber nicht die Strunde  und folgen ihr auf dem kleinen Trampelpfad. Nach wenigen Metern, hinter den beiden Bäumen, die wie Torpfosten gewachsen sind, bleiben wir stehen und sehen vor uns die Isenburg mit Gebäuden und Nebengebäuden. Davor  liegt, nun grün überwuchert, der alte Schützenplatz.

Auf der rechten Seite der Strunde sehen wir ein Kornfeld, ein Weizenfeld. Hier ist früher die Kirmes in einem großen Festzelt gefeiert worden. Eine kleine Asphaltbucht an der

Isenburger Str. zeugt noch vom ehemaligen Eingang ins Festzelt.

Wir folgen nun dem Trampelpfad an der Strunde vorbei und kommen nun auf den gepflasterten Weg  zur Isenburg. Wir wenden uns nach rechts und  hinter dem Schild “Achtung: Gefährliche Enten” sehen wir den bewässerten Burggraben.

Wir betreten den Innenhof des Terrains  der Isenburg, sehen den Gebäudekomplex, gehen unter dem Torbogen rechts durch  und kommen zum Herrenhaus.

Im Herrenhaus befindet sich ein tiefer Brunnen, wo früher Frischwasser entnommen wurde.

Die Geschichte der Isenburg ist ein eigenes Kapitel und würde den Rahmen dieser Wegbeschreibung sicherlich sprengen. Ein Überblick ist aber im von der Bürgervereinigung herausgegebenen Heimatbuch nachzulesen: Nur soviel: Das Rittergut Iddelsfeld wurde bereits 1222 urkundlich erwähnt – also ziemlich alt schon.

Wir gehen zurück auf den gepflasterten Weg und verlassen ihn an der ersten Treppe links und kommen auf den Parkplatz. An den Schildern kann man nun ablesen, wieviele Leute in der Isenburg wohnen. Wir gehen geradeaus, unter den großen Kastanienbäumen auf das Einbahnstraßenschild zu. Links wird die Brücke gerade erneuert.

Auf der Ecke im weißen Haus wohnt der Schiedsmann von Holweide. Wir überqueren die Straße und befinden uns auf der Wichheimer Straße. Der alte ziegelgemauerte Brückenübergang auf der rechten Seite führt zum Eigentum  eines Holweider Unternehmers. Dahinter erstreckt sich auf der linken Seite eine große Wiese als geschützter Landschaftsteil, die als Koppel für Pferde dient. Auch dieser Eigentümer ist Mitglied der Bürgervereinigung.

Ein paar Meter weiter überqueren wir die Strunde auf der Holzbrücke nach links und folgen nun einem langen asphaltiertem Weg.

Auf der rechten Seite sehen wir durch die Bäume hindurch schöne Fachwerkhäuser. Das rote Dach, daß auf der linken Seite uns entgegenschimmert gehört zu einem  Städtischen Kindergarten gegenüber der Gesamtschule. Wir überqueren den Wichheimer Kirchweg, und nähern uns dem Ende des Weges das von zwei Hochspannungsleitungen überspannt wird... Darunterstehend sehen wir nun denn auch hohle Weiden, die Holweide ihren Namen gaben.  Am einem Mast der Leitung sehen wir, daß die kleinere Überlandleitung Eigentum der “Deutschen Bundesbahn” ist.. Wir folgen dem Weg nach rechts und überqueren wieder die Strunde. Die alte Wichheimer Mühle – einst Kernpunkt des alten Ortsteils Wichheim – ist heute zu einer Wohnanlage umgebaut worden – Holweide bestand früher aus den vier Ortschaften Wichheim, Schweinheim, Schnellweide und Holweide, die alle zur Bürgermeisterei Merheim gehörten.

1910 erhielten diese Ortschaften die einheitliche Bezeichnung Holweide, nach der Eingemeindung in die Stadt Köln ab dem 1.4.1914 Köln-Holweide.

Von den vier Ortsteilen ist Wichheim der älteste, der erstmalig im Jahre 1068 erwähnt wird. Wichheim wurde “Domus Wichem” genannt. Unseren jetzigen (gesamten) Stadtteil bezeichnete man 1612 als “Holler Weidt” und 1847 “An der hohlen Weide”.

Wir gehen weiter, immer an der Wand entlang. Gegenüber der Chemnitzer Str. biegen wir links in den Weg ein. Wir durchqueren nun eine städtische Anlage und  folgen dem Weg bis zur Brücke. Der Bach, der unten durchfließt, ist die wieder Strunde. Die zweite Brücke überquert jedoch schon den  Faulbach. Sofort hinter dieser zweiten Brücke biegen wir rechts ab folgen dem Ufer und sehen einen Wasserfall, wo die (fleißige) Strunde ihr Wasser an den Faulbach abgibt. Wir gehen weiter am Ufer vorbei und kommen nun an die Brücke, wo der Strunder Bach den Faulbach überquert. Man sieht hier sehr deutlich, daß die Strunde sehr viel Wasser an den Faulbach abgibt. So eine Wasserkreuzung nennt man Erk. Wir wenden uns nun von der lauten Autobahn wieder ab und gehen zurück.

Wir gehen nun rechts den Berg hinauf und folgen nicht der Straße, die ebenerdig in einer Kurve weiterführt.. Oben an der Baustelle (hier bekommt die Brücke eine neue Dehnungsfuge) biegen wir links ab auf den Schlagbaumsweg. Nach fünf Metern sieht man links durch das Gebüsch ein Haus stehen. Hier handelt es sich um einen Bauernhof, der quasi von der Autobahnbrücke umbaut worden ist und zu dem der eben erwähnte ebenerdige Weg führt. Nach ca.30 Metern überqueren wir die Straße auf die andere Seite und gehen dort an dem Schild “geschützter Landschaftsbestandteil” eine Terrassentreppe hinunter. Wir gehen rechts und überqueren den Faulbach. Wir erreichen nun mit rot-grün (es ist keine Parteizentrale)  angestrichenen Fensterläden das Haus “Schlagbaum”. Das Haus Schlagbaum gehört kommunalpolitisch zu Holweide, kirchlich wird es aber St. Gereon in Merheim zugeordnet. Das Haus Schlagbaum wird bereits im 16 Jahrhundert (also 1500 – 1599) erwähnt.

Obwohl der Faulbach kein großer Bach ist, überqueren wir ihn schon wieder mit einer Holzbrücke und gehen östlich weiter geradeaus in die Siedlung Schlagbaumsweg, die nach dem zweiten Weltkrieg entstanden ist. Wir verlassen nun die Straße “Am krausen Baum” und sehen links auf der Ecke, daß hier ein eigener Bürgerverein besteht, der einen Schaukasten mit Briefkasten angelegt hat. Wir gehen links auf den “Schlagbaumsweg” zu.

In einem Rückblick stellen wir fest, daß es eine Straße gibt, die “An der Paradieswiese” heißt und weiter in der Ferne  sehen wir die Strommasten des KVB-Betriebsbahnhofs Köln- Merheim.

Wir stoßen nun geradewegs auf das Vereinslokal des SC Holweide. Auf diese Straßenseite wechseln wir und gehen rechts weiter auf dem  kombinierten Rad- und Fußweg. Den Parkplatz des Kleingartenvereins - auf der linken Seite die Nummer 205- lassen wir liegen und 

biegen an der Ampel links ein. Die Straßenlaterne auf der Ecke trägt die Nummer 47  Hier haben wir Einblicke in die Kleingärten. Äpfel und Pflaumen wachsen hier rechts und links in den Himmel. Auf dem freien Feld sehen wir nun die Gesamtschule, mit dem Blick nach halb rechts den Kirchturm von St. Mariä Himmelfahrt – unserem Ausgangspunkt - und rechts die Firma Siemens-Nixdorf, die Colonia und hinter dem Kran das Krankenhaus Holweide. Vor der Laterne Nr. 39 bleiben wir stehen, wenden unseren Blick nach rechts und sehen den Kamin von der Baumwollbleicherei in Schweinheim vor uns. Diese Richtung schlagen wir ein, gehen also nach rechts.

Noch ein paar Worte zur Gesamtschule:

Es ist die größte Schule in Holweide und die zweitgrößte Gesamtschule in Nordrhein-Westfalen. Die Schule wird “neun-zügig” geführt, d.h. jedes Jahr werden neun Klassen gleichen Jahrgangs eingeschult. Im Sommer 1999 sind 1701 Schüler gemeldet bei ca. 190 Lehrkräften. Es ist eine ganztägige Betreuung vorgesehen (außer dienstags) eine sehr gute Küche (Kantine) sorgt für Verpflegung (sogar vegetarisch) nicht nur der Lehrer und Gesamtschüler in Holweide, sonder bekocht auch noch andere Schulen, Kindergärten usw. Pädagogisch ist zu vermerken, daß ein hoher Integrationsanteil (ca. 10%) an Behinderten besteht. Der Ausländeranteil ist mit 18 – 20% anzusetzen. Erbaut in den Jahren 1978/79 sieht sie bald ihrem 25-jährigen Jubiläum entgegen.

 Auf der linken Seite erstreckt sich die neu erbaute Karl-Höher-Siedlung. Karl Höher war ein ortsbekannter Holweider.  Wir gehen weiter, linksseitig an wildwachsenden Brombeersträuchern vorbei und kommen zum Isenburger Kirchweg.

Wir überqueren die Straße und folgen weiter dem Fuß- und Radweg. Auf der rechten Seite erstreckt sich ein großes Knollenfeld, das sich früher - insbesondere zu St. Martin - großer Beliebtheit erfreut hat. Links sehen wir den alten Holweider Friedhof und biegen dann auch links auf den Sandweg ab in Richtung Friedhof. Wir überqueren die Burgwiesenstraße und gehen justament in den Friedhof hinein und biegen aber dann sofort wieder rechts ab. An dem Baum sehen wir ein an einen unbekannten Dieb gerichtetes Schild, das wohl den meisten Bürgern aus dem Herzen spricht. Hinter dem Stromhäuschen gehen wir gleich wieder rechts und kommen an einem ganz alten, knorrigen Baum vorbei, der in seiner Art den alten Holweider Friedhof prägt. Am Haupteingang verlassen wir den Friedhof, aber nicht ohne vorher einen Blick auf das Ehrenmahl zurückzuwerfen, daß den Gefallenen der Weltkriege gedenkt. Hier hält die Bürgervereinigung jedes Jahr am Volkstrauertag eine kleine Gedenkstunde ab.

Wieder auf der Straße angekommen, gehen wir  links weiter. Wir überqueren die

Ferdinand-Stücker-Straße. Zwischen der Hausnummer 24 und 22 der Burgwiesenstraße sehen wir Glasdächer. Diese gehörten einer Gärtnerei, die früher auf der Bergisch Gladbacher Straße ihr Geschäft hatte. In Hausnummer 10 finden wir die Taxizentrale von Holweide - Helmut Scholl. Wir überqueren nun die Kochwiesenstraße und biegen ein in den Weg gegenüber, wo ein Hahn aus Schmiedeeisen das Haus 47 ziert. Nun haben wir geradeaus den Kran, den wir eben schon gesehen haben und links den Schornstein von der Baumwollbleicherei, verziert mit Geräten der modernen Technik - einer D1- und D2-Sende- Empfangsanlage. Die Wiese gehört dem noch einzig tätigen Bauern in Holweide “Düres” Schlimbach. Ein Teil dieses Geländes ist, wie man sieht, verpachtet worden. Dort bauen überwiegend ausländische Bürger ihr Gemüse an.

Kurz vor dem Ende des Weges, vor dem autobahnähnlichen Drängelgitter, sehen wir südlich nach rechts in der Ferne zwischen den Bäumen die Spitze des Kirchturms von St. Gereon von Köln-Merheim. Merheim spielt in der Geschichte von Holweide eine große Bedeutung – so mußten noch Ende des vorigen Jahrhunderts die Kinder von Holweide nach Merheim in die Schule und zur Kirche – und zwar zu Fuß..

Wir gehen nach links. Am Krankenhaus angekommen, im Schatten der ersten Bäume, haben wir unsere Strunde wieder. Wir begegnen drei Gänsen die so tun, als ob sie uns nicht gesehen hätten. Auf diesem Stück fließt  der Strunder Bach mit sehr vielen Kurven. Das Krankenhaus beherbergt ca. 600 Betten.

Wir kommen nun zur Neufelder Straße. Wir überqueren die Straße und Strunde, biegen in den Weg ein, wo Pferd und Reiter auf einem runden Schild markiert sind. Nach einiger Zeit erstrecken sich nun Stallungen in sehr gut erhaltenem Zustand auf der rechten Seite es ist die  Anlage Iddelsfelder Mühle. Das noch intakte Wasserrad kann man sehr gut sehen, allerdings nur von der Neufelder Straße aus. Am Drängelgitter befinden sich Wasserstellen für die durstigen Kühe und Kälber. Wir biegen nach links ab und betreten nicht das Privateigentum. Wir folgen dem Weg mit dem Kopfsteinpflaster und kommen auf den Holweider Teil der Dabringhauser Straße. Rechts befinden sich Müllcontainer, daneben führt ein kleiner Trampelpfad bis zu den Gleisen. Auf dem Schild steht “Das Betreten der Bahnanlagen ist nicht gestattet”.

Deswegen gehen wir die Dabringhauser Straße zurück bis zu Neufelder Straße, überqueren die Gleise und gehen auf der “Dornröschenhecke” zurück bis zur Märchenstraße – gegenüberliegend unserem “Betretungsverbotsschild”. Dort  biegen wir in die große “Märchenstraße” ein, um in die Märchensiedlung zu gelangen. Die “Märchenstraße” ist die Grenze in zwischen Köln-Dellbrück und Köln-Holweide. Um die Grenzen unserer geliebten Heimat nicht verlassen zu müssen, bewegen wir uns auf dem linken Teil der Straße, auf dem der Bürgersteig wunderschön gepflastert worden ist. Wir biegen links in die “Sieben-Raben-Gasse” ein.

Hier sei die Frage gestattet: Wer kennt denn noch das Märchen von den sieben Raben?

Die gesamte Märchensiedlung steht unter Denkmalschutz. Sie ist entstanden in den Jahren 1921-22. Wir kommen nun zu dem Platz an der Sieben-Raben-Gasse, nachdem wir am Schneewittchenweg vorbeigegangen sind und stoßen hier nicht auf Märchengestalten, sondern auf Holweider, die hier ein Nachbarschaftstreffen feiern. Wir wenden uns nach links über den Platz, biegen nach rechts vom Plätzchen in das Rapunzelgäßchen ein. Ein Ast aus einem großen Lebensbaum zeigt uns die Hauptrichtung, wie wir nachher weitergehen. Am Ende vom Rapunzelgäßchen überqueren wir die Straße und kommen zu einem Denkmal, wo der Grund  auf der Vor- und Rückseite eingraviert worden ist. Wir gehen jetzt verkehrsgerecht auf die Straßenbahnhaltestelle Neufelder Straße zu und sehen nun auf der rechten Seite die alte Katholische Grundschule Neufelder Straße, die im Jahre 1898 errichtet worden ist und zur Zeit renoviert worden wird, weil eine Mülheimer Schule ausgelagert wird, da diese ebenfalls renoviert wird. Doch noch vor den Gleisen biegen wir am Büdchen rechts ein.

Hinter dem Drängelgitter der Schule überqueren wir links die Gleise ebenfalls an einem Drängelgitter. Hier stand früher ein großes weißes Schild mit den Buchstaben L und P was die Anordnung für den Straßenbahnfahrer bedeutete zu Läuten und zu Pfeifen.

Auf der anderen Seite folgen wir dem Sandweg geradeaus.. Wir kommen auf einem kleinen Plätzchen an, wo früher eine schöne Rundbank stand, heute steht ein Stromversorgungskasten da, als sichtbares Zeichen des Techniksieges. Wir gehen nach rechts weiter auf der  Iddelsfelder Straße.

Auf der linken Seite ist wieder eine kleine Weide, die an die früher in Holweide vielfältig anzutreffende Landwirtschaft erinnert. Wir lassen die Straße Auf dem Pützacker rechts liegen und sehen auf der linken Seite das ehemalige Direktorenhaus der Baumwollbleicherei. Heute ist dieses Haus von italienischen Mitbürgern bewohnt, was gleichzeitig ein Hinweis darauf ist, daß die Arbeitnehmer in der nun folgenden “Kölner Baumwollbleicherei GmbH” zum allergrößten Teil aus ausländischen Mitbürgern besteht.

Die GmbH gehört nach einer über 100-jährigen Geschichte heute zur Robert Cortier AG – eine Papierfabrik (Holding) in Bad Dürckheim. 23 Mitarbeiter (19 Gewerbliche und 4 Angestellte) sorgen in drei Schichten (Früh, Spät und Nacht) dafür, daß aus Lumpen ein Grundstoff für die papierverarbeitende Industrie entsteht. Deshalb werden jede Menge alte Jeans z.b. erst zerrissen und dann zerkocht – das was übrig bleibt sind Hadern. Früher war die Produktpalette etwas umfangreicher – dafür sorgt heute aber die GmbH zumindest auf diesem Gebiet für ein reges Nachtleben in Holweide

An dem Laternenpfahl, wo die Schilder Iddelsfelder Straße und Schweinheimer Straße zusammen angebracht sind, können wir rechts auf einen Wall gehen, um einen kleinen Wasserfall zu sehen und zu hören. An dieser Stelle befand sich früher das überdachte Mühlrad. Wegen der vielen Mühlen wird die Strunde auch als der fleißigste Bach Deutschlands bezeichnet (wir erinnern uns hier an den Faulbach und an die 48 Mühlen, die früher von ihr angetrieben wurde)

Nun sind wir an Diagonalsperre – eine Verkehrsregelung, die Holweide in zwei Lager trennt - ein großes und ein kleines

Links sehen wir auf einem großen gelben Plakat, daß hier ein Cafe-Bistro entstehen soll. Gleich nach der Kreuzung sehen wir links ein großes Gebäude mit dem Schild “Gewerberäume zu vermieten”. Dieser Saal – der “Groß-Saal” -, der etwa 300 Personen beherbergen kann, war der anerkannte Festort für Veranstaltungen jeglicher Art.

Vielleicht entsteht im Rahmen der Neuordnung von Schweinheim ein neuer Treffpunkt.

Ein kleiner Abstecher nach rechts  in die Straße In der Hütte lohnt sich -  In der Hütte sagt natürlich kein Mensch in Holweide – die Lück wunnen “em Hött´sche”! – und schon haben wir wieder den für Holweide typischen Individualismus: “em Hött´sche” gibt es noch mal an einer  anderer Stelle – vielleicht kann ich bei einer anderen  Wanderung durch Holweide davon berichten.

An der Ferdinand-Stücker-Straße begegnen wir an dem Fachwerkhaus wieder diesem Hahn aus Eisen. Die Hausbesitzer sind jedoch nicht verwandt.

Wir biegen in die Maria-Himmelfahrt-Straße ein und sind wieder am Ausgangspunkt.

Günter Kühler im Juli 1999

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Wanderung 2006 Kerpen/Marienfeld

Wanderung am 07.10.2006



Wanderung 2005 Milchborntal



Wanderung 2004



Wanderung 2003



Wanderung 2002 Proßbach/Sieg

Wanderung am  Samstag, 05.10.2002 im Westerwald

Lassen Sie sich einmal entführen in eine eindrucksvolle Landschaft, wo Hängegleiter Vulkane bezwingen. Drei Täler geben uns einen Eindruck davon, mit welcher Kraft sich fließendes Wasser über Millionen von Jahren in die sanft hügelige Landschaft tief eingeschnitten hat, so dass wir dadurch heute mehr als 200 m Höhenunterschied überwinden müssen von der Talsohle der Wied bis auf den Gipfel des „Roßbacher Häubchens“.

Die Wege sind zu 95% gut befestigt, d.h. überwiegend asphaltiert oder auch geschottert. Daneben gibt es einen Abschnitt über Wiese. Abenteuer hat zu bestehen, wer den Vulkangipfel erklettern möchte (als Zusatzangebot, nicht ohne gutes Profil machbar!) Die einzige Bergrauf-Strecke liegt im ersten Drittel des Weges und verläuft größtenteils im Schatten mit schönen Ausblicken.

Die Strecke ist bei guter Kondition für Kinder ab 8 Jahren geeignet.

Ø     08.00 Uhr Maria-Himmelfahrt-Str., von dort gemeinsame Fahrt nach „Proßbach“(in der Nähe von Waldbreitbach)  zum Startpunkt, wo weitere Wanderer auf uns warten.

Es wird hier eine Fahrtbeschreibung ausgegeben.

Ø     13.00 bis 14.00 Uhr gemeinsame Mittagsrast in der Waldgaststätte Nescher Mühle nach etwa 11 km gewanderter Strecke. Auf der Karte stehen z.b. zwei Brühwürstchen mit Brot zu 3,40 Euro, Schinken-Käse-Max zu 5 Euro, Strammer Max 5,20 Euro.

Ø     14.45 Uhr Rückkehr zum Parkplatz (nach weiteren 2,5 km durch das romantische Masbachtal)

Anmeldung unter Angabe der Personenanzahl bis spätestens 30.09.2002 erforderlich !

Telefonisch: Bürgertelefon  9 680 323 oder persönlich bei jedem Vorstandsmitglied

Mit freundlichem „Wandergruß“

Günter Kühler

 

 

Wanderbeschreibung

Ab 09.20 Uhr an der Haltestelle der VRM-Buslinie 3101 „Proßbach“ in Roßbach in Richtung Neuwied. (Wir fahren also zuerst mit dem Bus für 1,20 Euro (Kleingeld bereithalten!) 3 km bis Waldbreitbach. Wir schauen uns außer der kath. Pfarrkirche „Maria-Himmelfahrt“ (ab dem 25.12. kann man hier die größte Naturwurzelkrippe der Welt bewundern) besonders die alte Dorfschmiede und die historische Ölmühle an.

Wir wandern durch das Wiedtal bis Lache und durch das Elsbachtal bis zum Roßbacher Häubchen. (ca. 7 km) Hier (345 müM)haben wir eine Stunde Aufenthalt, die man dazu nutzen kann, den Gipfel zu besteigen, die Entstehungsgeschichte der Basaltsäulen durch den Geologischen Lehrpfad zu erschließen oder die schöne Aussicht in Verbindung mit einer Rast zu genießen.

Die folgende Stunde brauchen wir zum Abstieg zur Nescher Mühle, vorbei am Dorfbrunnen von Breitscheid.

13-14.00 Uhr Rast in der Waldgaststätte (Familie Müller  Tel: 02683/3780)

vor dort 2,5 km zum Parkplatz zurück.

zur Anreise:

Autofahrer nehmen am besten die Autobahn A 3 (Köln-Frankfurt bis zur Abfahrt Neustadt/Wied, 48 km oder etwa 24 Minuten nach der Abfahrt Köln-Königsforst). Die Ausfahrt liegt direkt vor der Raststätte. Am Ende der Ausfahrt biegen wir nach links in die Hauptstraße ein in Richtung Rahms/Gerhardshahn.Wir folgen der Vorfahrtstraße und orientieren uns in Rahms nach Waldbreitbach/Linz. Nach Strauscheid geht es abwärts in das Tal der Wied. Unten am Stoppschild biegen wir links in die Hauptstraße ein in Richtung Neuwied.Wir gelangen durch Alsau, Dattenberg, Arnsau und Niederbuchenau. In Roßbach fällt uns nach den ersten Lokalitäten die Bushaltestelle auf. Zum Parkplatz fahren wir noch an der Post vorbei, biegen aber etwa 50 m danach rechts ab zum ausgeschilderten „Parkplatz Wiedhalle/Tennis“.

Nachdem wir die Schuhe gewechselt und das Auto abgeschlossen haben,begeben wir uns zur Bushaltestelle zurück.

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Wanderung 2002 Königsforst

Wer den östlichen Bereich des rrh. Köln einmal anders erleben möchte, bei geringfügigen Höhenunterschieden auf meist breiten festen Wegen in bequemen Schuhen gut wandern kann, ist diesmal genau richtig.

Die Strecke ist kinderwagen- und bei guter Kondition des Kindes rollergeeignet.

Treffpunkt: 10.00 Uhr an der Endhaltestelle der KVB-Linie 9 in Rath / Königsforst (Kioskbereich) Wir treffen auf Herrn Dr. Helmut Müller, der uns mit Erklärungen zum rrh. Köln bei Schloss Rath, der Erker Mühle, der Hochwasserschutzmauer und beim Wildgehege Brück begleitet.

Teilnehmerbeitrag für Erwachsene 2 Euro für die Führung am Vormittag. (Kosten übernimmt die Bürgervereinigung)

Wer um 10 Uhr noch nicht teilnehmen kann, kann noch um 11.46 Uhr (aus Richtung Norden) oder um 11.52 Uhr (aus Richtung Süden, z.B. von der Endhaltestelle der 9 aus) an der Haltestelle des KVB-Busses 154 "Friedhof Lehmbacher Weg" auf die Wandergruppe treffen oder stellt seinen Pkw auf dem Parkplatz Erker Mühle ab. (In diesen drei Fällen ist eine Verständigung über Handy 0175-8310345 unbedingt ratsam!)

Ebenso ist es möglich, ausschließlich an der Führung teilzunehmen und steigungsfrei nach 5 km wieder an den Ausgangspunkt zurück zu kommen.12.30 / 13.30 Uhr: Gemeinsame Mittagsrast bei einer Schutzhütte (Selbstverpflegung)

nach etwa 4,5 km gewanderter Strecke. Anschließend geht es vorbei am Kinderheim Bethanien zum höchsten Punkt des Stadtge- bietes Köln (ca. 115 M.ü.M.) nach 4 km. Über den Wolfsweg weiter, den Possiller Weg, vorbei an der Kaisereiche und über den ehemaligen Bahndamm zwischen Bensberg und Rösrath erreichen wir etwa 7,5 km nach der Mittagsrast den Endpunkt unserer Wanderung.16.00 - 17.00 Uhr: Rast im Hotel-Restaurant Forsbacher Mühle (Plätze sind im Jagdzimmer reserviert;

Inh. K.H. Baumeister, Tel.: 02205-2294 oder -900840, www.forsbacher-muehle.de), wo wir gerne bei einer Bergischen Waffel entspannen können.

Anschließend fahren wir mit den Bussen 423 und 422 in 32 min zum Ausgangspunkt zurück (alle 60 min möglich).

Anreiseempfehlung:

Zur Anreise: Die Autofahrer nehmen am besten die Autobahn A 3 (Frankfurt-Oberhausen bis zur Abfahrt Königsforst). Nach der Abfahrt zweimal links abbiegen in Richtung Köln-Rath / Stadtmitte. Nach ca. 500 m durch Waldgebiet erreicht man die große beampelte Kreuzung mit dem "Mauspfad". Diagonal links (= westlich) liegt der Treffpunkt. Einen Parkplatz empfehle ich allerdings bereits vor der Ampel am Mauspfad, vor dem Kiosk auf der rechten Straßenseite, scharf rechts in der breiten Sackgasse "Forsbacher Straße" ziemlich vorne an.

ÖPNV-Nutzer gelangen mit den KVB-Linien 9 (Endhaltestelle Rath-Königsforst) an den Treffpunkt. Die Linie 9 ist vom DB-Bahnhof Köln-Deutz erreichbar und fährt samstags im 15min-Takt mit einer Dauer vom 17 min bis ans Ziel.

Gruß Günter Kühler

Denkt bitte an die Rucksackverpflegung !! (ein Fläschen Rum zur Versorgung von Biss-, Stech- und Schusswunden habe ich dabei)

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Wanderung 2001



Wanderung 1999 Höhenfelder See

Name lt. Bezirksvertretung: “Höhenfelder See”

1950 verpachtet für “Auskiesung” von der Stadt Köln an Firma Odenthal, Köln-Dünnwald.

Die Fläche beträgt 27 Hektar (270 000 m2)

Der Pachtvertrag ist 1998 mit Auflagen abgelaufen.

Das Grünflächenamt hat aufgeforstet und den Rundweg fertiggestellt.

Der See ist an einen Angelverein zur Nutzung verpachtet worden. Berufsfeuerwehr Köln.

Es ist nicht bötchen-fahren oder surfen vorgesehen, die Anlage soll der ruhigen Erholung dienen.

Der See entsteht wegen Grundwasser – dieses steht unmittelbar in Zusammenhang mit dem Rhein !! und dem Berg.Land. Aus diesem Grund ist die Wasserhöhe schwankend und zwar bis zu 3 Metern !!

Aus diesem Grund ist bei Niedrigwasser ein breiter Strand zu sehen. Dieser führt jedoch dazu – und dies ist insbesondere in Sommermonaten so – daß er als Badestrand angesehen wird, was aber nach der Konzeption der Stadt Köln – es soll ja eine “ruhige, erholsame Zone” sein – entgegensteht. Deswegen werden zum Vergnügen der Angler, Schilfgräser etc gepflanzt, die einerseits auch mal trockenfallen können,  andererseits aber auch dem Fischlaich dienen, jedenfalls einem “schönen Strand” verhindern.

Damaliger Zeit vereinbarte die Militärbesatzung und der Bund eine militärische Einrichtung in Form eines Pionierübungsbeckens in der Größenordnung von 35 000 m2.

Wegen der dann zwischenzeitlich eingetretenen politischen Veränderungen ist dieses Projekt eingestellt worden, sodaß nur die Anfänge eines Pionierübungsbeckens übrig geblieben sind.

Diese in die Landschaft einzubinden ist eine Auflage an die Firma Odenthal , die sich bemüht

Eine Verbindung zur bestehenden Wasserfläche herzustellen (die genaue Planung läuft aber noch)

Die die kleinere Grube umschließende Heidefläche ist als Naturschutzgebiet (NSG) ausgewiesen, die Pflege dieses NSG soll durch einen Schäfer mit Schafen erfolgen (Schafbewirtung nennt sich das)

z.Z. wird mit der Landesanstalt für Ökologie ein Konzept erstellt.

Im Randbereich (also an der Eisenbahn vorbei) könnte der bestehende Weg wieder geöffnet werden. Zur Zeit führt dieser Weg aber über Gelände, was teilweise der Stadt Köln und teilweise dem Bund gehört; d.h. die Eigentumsverhältnisse sind noch nicht geklärt. Es geht hierbei selbstverständlich um Kosten(z.B.. für Abrisse von ehemals genutzen Gebäuden usw.) Der Großteil gehört dem Bund.

Trotzdem sind von der Stadt Köln in Zusammenarbeit mit den belgischen Militärs schon als Pflegemaßnahmen Verbuschungen von Brombeeren ausgelichtet worden.

Zuständig hierfür ist wiederum das Umweltamt der Stadt Köln gewesen.

Dies sind die Gründe, warum dieser Bereich für die Öffentlichkeit z.Zt. nicht zugänglich ist.

Günter Kühler

Auskunft: Grünflächenamt, Grundlagenplanung

Herr Wief  0221/221-22595

23.4.99

weitere Telefonadressen:

Vorgesetzte von Wief: Frau Höppner Tel 2258

Umweltamt Stadt Köln 0221/221 23479

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Wanderung 1998 Klausenberg-Mielenforst

Wegbeschreibung

Länge etwa 2,5 Std.

Höhenunterschied: etwa 2,50 m

Klausenberg – Märchensiedlung – Iddelsfeld -  Siedlung Mielenforst – Iddelsfelder Hardt - Rinderweg -  Im Buchenkamp – Haus Mielenforst – ggf  Siedlung Iddelsfeld  -  Schwabstraße - Klausenberg

Der Name Klausenberg ist urkundlich noch im 19. Jahrhundert erwähnt und läßt darauf schließen, daß es hier eine Klause (d.h. Unterkunft, Herberge) gab. Auch die Bezeichnung ”Im Pütz” (so heißt das Gebiet zwischen Piccoloministr. und Bergisch Gladbacher Str.) bedeutet, daß es hier eine Wasserstelle (zur Klause) gab. Die heutige Straße heißt deswegen nach dem Willen unserer ”Stadtväter” auch ”Walter-Meckauer-Str.” – wahrscheinlich, weil der auch Wasser getrunken hat. Die Vermutung, daß etwa mit dem Verlauf der heutigen Wasserwerkstr. der von Süden kommende Mauspfad seinen weiteren Verlauf in direkter Linie zum Haus Hahn nahm, ist sehr wahrscheinlich. Das der Mauspfad plötzlich nach Osten abbog, nur weil die Dellbrücker einen Turm mit rot/weißen Fensterläden gebaut hatten um dann anschließend ”irjenswie” nach Haus Hahn zurückzukehren, wie es der Dellbrücker Heimatverein annimmt,  wird bezweifelt.

Die Märchensiedlung ist in den Jahren 1920/21 gebaut worden und steht heute insgesamt unter Denkmalschutz. Wir wandern durch die Märchenstr., die Siebenrabengasse, den Rotkäppchenweg, die Dornröschenhecke – Hand auf´s Herz: könnte jeder seinen Enkeln noch die komplette Geschichte weitergeben??

Das Iddelsfeld befindet sich links (also östlich) neben der Neufelder Str. mit der Iddelsfelder Mühle. Diese Wassermühle funktioniert heute noch  und ist in der Veröffentlichung  des Deutschen Mühlenvereins erwähnt. Das die neue Siedlung ebenfalls den Namen Iddelsfeld trägt,  spricht wieder für die ausgezeichnete Kenntnis unserer ”Stadtväter” von unserer Heimat. Denn wir hatten für diese Gegend eine ganz andere Bezeichnung.

Die Siedlung Mielenforst ist in den 50er Jahren entstanden; der Schlagbaumsweg – eine alte Grenze zwischen Dellbrück und Holweide ist die nördliche Begrenzung dieser Dellbrücker Siedlung.

Bevor wir nun diese Grenze unserer geliebten Heimat überschreiten noch eine Theorie:

Verschiedene Menschen behaupten, Dellbrücker wären ganz andere Menschen wie Holweider und das käme dadurch, daß Dellbrücker amfürsich irjenswie von Australien gebürtig wären und nur im Rahmen der Erdplattenverschiebung direkt neben Schnellweide gelandet wären. Dafür spräche ja auch, daß die Dellbrücker dann erst eine Brücke bauen mußten, um an das hiesige Festland zu kommen – deswegen ja auch der Name Dell brück . Nun ja, ob das alles so stimmt? Ävver – mr weiß et jo nit!

Günter Kühler

17. Oktober 1998

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